2017

Survivalkurs vom 25. - 27. August 2017

unter Fachkundiger Leitung mit Urs Nyffenegger

 

Am Freitag um 17.00 Uhr versammelten wir uns bei der Tiefenmühle in Weiningen/TG. Als alle versammelt waren, gab es eine kurze Info über die Geschichte der Mühle und deren Umgebung, kurz darauf Packten wir auch schon unsere sieben Sachen und marschierten los. Nach ca. 10 min. Fussmarsch waren wir auch schon an der Stelle, bei der, wir uns für den Rest des Wochenendes aufhielten. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging der Kurs auch schon los.

 

Der erste Theorie-Teil war dass Thema über Schlafplätze. Beim Überleben ist der Schlafplatz eines der Dinge, die sehr wichtig sind damit man einerseits von Regen und Wind geschützt ist und andererseits wir bei 10 Grad in der Nacht ohne guten Schutz erfrieren könnten. So mussten wir uns zuerst um die Schlafplätze kümmern, wir stellten Biwaks aus Blachen auf in denen wir nachts geschlafen hatten. Dabei lernten wir die „achter“ Knopftechnik, bei dem sich die Schur noch fester anziehen lässt aber der Knopf beim Abbau des Biwaksimmer noch ganz einfach zu lösen ist. Nachdem die Schlafplätze eingerichtet waren, kochten wir gemeinsam unser Nachtessen...Ravioli.

 

Am gemütlichen warmen Lagerfeuer sassen einige bis zur späten Abendstunde, dabei hat uns Urs alle fragen beantwortet, erzählte uns kleine Geschichten und gab ein paar lehrreiche Tipps über den Wald und das Überleben.

 

Samstag am Morgen um 7.00 Uhr waren alle wieder auf und machten sich für den Tag startklar. In der Zwischenzeit hatte Marc unser Koch und Begleiter von Urs, uns ein feiner Haferbrei hergezaubert,den wir mit Zimt und Zucker versüssten.Es war super Lecker, die prallgefüllte Pfanne war am Schluss leer. Der zweite Theorie-Teil fing nach dem Frühstück auch gleich an, der beinhaltetedie wichtigsten Grundkenntnisse die man wissen sollte wenn man sich in der Wildnis verirrt hat. Über die Natur und das Überleben. Als der Theorie-Teil vorüber war, machten wir uns für eine Astwerkhütte an die Arbeit. Zuerst mussten wir sehr viel Holz sammeln, zurecht schneiden und richtig zusammen stellen, nach dem dass Hauptgerüst stand mussten wir uns um die Thermodämmung kümmern, damit es in der Astwerkhütte auch schön warm blieb. Zu unserem erstaunen sahen wir, als unser Werk vollbracht war dass es tatsächlich auch stabil ist. Unsere Magen knurrten bereits nach dieser Arbeit, zur Belohnung gab es dann unser Mittagessen....Wurst mit Schlangenbrot und Bärlauchbrot (ähnlich wie Knoblauchbrot).

 

Nach dem Mittagessen gab es wieder einen Theorie Teil über das Feuer machen. Dies ist auch ein hilfreiches Element um sich selbst zu wärmen oder die Kleider zu trocknen, natürlich auch für Nahrung oder Wasser zu kochen. Nun mussten wir das gelernte auch wieder umsetzen, so mussten wir einen Feuerbohrer schnitzen um damit Feuer machen zu können. Tief im Wald mussten wir als erstes das richtige Holz dafür finden, dieses wir dann für den Feuerbohrer mit Messer, Axt und Stein in die richtige Form schnitzten. Als die ersten fertig waren ging es auch schon los. Jeder versuchte verzweifelt mit der richtigen Technik, schweisstreibend Feuer zu machen doch mehr als Rauch kam einfach nicht, bis wir alle völlig erschöpft aufgaben. y Nachtessen wurde in der Zwischenzeit von Laura und Sandra fertig gekocht...Teigwaren mit einer feinen Tomatensauce, die von der Köchin Marlene frisch zubereitet wurde. Nach diesem anstrengenden aber doch lehrreichen und spassigen Tag nahmen die Frauen im Fluss noch eine kleine Abkühlung während dem sich die Männer am Lager ausruhten. Der Abend endete wieder am gemütlichen Lagerfeuer mit einer lehrreichen Lektion über dass Sternen lesen. Urs zeigte uns wie wir die Himmelsrichtung Norden (der Nordstern)finden und einige weitere wissenswerte Dinge über die Sterne, damit wir uns auch in der Nacht orientieren können.

 

Am Sonntag Morgen waren um 7.00 Uhr die meisten auf den Beinen. Martin und Tom hatten in unseren selbstgebauten Astwerkhüttengeschlafen, in denen sie mehr oder weniger gut schlafen konnten. Zum Frühstück gab es Brot mit hausgemachtem Löwenzahnhonig. Der letzte Theorie Teil war nun über den Körper, die Nahrung und dass Wasser, hier lernten wir verschiedene Methoden wie und wo man in der Wildnis Wasser finden kann und welche Tiere und Pflanzen in der Schweiz fürs überleben hilfreich sind. In Gruppen unterteilt bekamen wir die Aufgabe zwei 20-25 cm grosse Fische zu angeln.(In der Schweiz ist es verboten die Fische oder auch die Säugetiere mit sperren oder der gleichen zu fangen!Auch leider für das Survivaltraining, die Tiere werden dadurch zu sehr gestresst oder so verletzt , dass wenn sie fliehen qualvoll sterben. Dies fällt unter die Tierquälerei und ist strafbar. Natürlich wenn es um Leben oder Tot geht, gelten im Notfall diese Regeln nicht.

 

Remo der Glückspilz hat zuerst eine Regenbogenforelle gefangen danach hatte Martin das Glück, bei den Fischen erklärte uns Marc, dass ausweiden und die Anatomie. Ratet mal was es zum Mittagessen gab :-), natürlich den frischen Fisch vom Grill dazu Pilzrisotto welches auch sehr fein geschmeckt hatte.

 

Mit vollem Magen machten wir uns auf den Weg für die letzte Aufgabe. Wir mussten wieder in Gruppen unterteilt, in der Umgebung verschiedene Pflanzen suchen, die wir am Lager einander mithilfe von Dokumenten erklärten. Welche gut sind z.B. bei Erkältung oder Magenproblemen, welche viel Vitamine oder Proteine enthalten usw. Gekostet hatten hatten wir die Pflanzen auch, es waren doch ein paar schmackhafte oder neutrale Pflanzen dabei, aber auch weniger Gaumen freudige, die bei den meisten lustige Grimassen hervorgerufen hatten.

 

Zum Schluss gab es noch Kuchen und frische heisse Holunderbeeren die Sandra und Laura gesammelt hatten während die anderen am Angeln waren. Schon spät war es geworden und war an der Zeit abschied zu nehmen.

 

Im grossen und ganzen war es ein sehr lehrreiches Abenteuer, dass wir nur jedem empfehlen können, denn alle waren begeistert von dem Wochenende. Wir fuhren müde und erschöpft aber doch sehr glücklich und etwas weiser nachhause. Hiermit bedanken wir uns bei den Organisatoren Tom Helbling und Adrian Steinmann, die die Idee umgesetzt haben und ein Danke an den Kursleiter Urs und seine Helfer Marc und Marlene. Natürlich auch Unserer Dolmetscherin Gabriela Spörri, die ihre Arbeit wieder mit Spass und zur vollen Zufriedenheit ausführte.

 

geschrieben von Jasmin Steiner

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